Hypnotisieren zu lernen ist nicht besonders schwer. Aber um ein guter Hypnotiseur zu werden, sollte man einige Dinge beachten. Was unterscheidet den „normalen“ vom „guten“ Hypnotiseur?
Wer sich näher mit dem Thema beschäftigt oder selbst schon hypnotisiert hat, wird festgestellt haben, dass nicht jede Hypnose gleich gut verläuft. Es gibt Personen, die sich aus den unterschiedlichsten Gründen schlecht oder gar nicht hypnotisieren lassen. Genau solche schwierigen Sitzungen sind ein guter Anlass, die eigene Rolle als Hypnotiseur selbstkritisch zu betrachten. Natürlich wäre es einfacher, den Grund zuerst beim Probanden zu suchen – aber genau dieses selbstkritische Hinterfragen macht den Unterschied aus. Ein guter Hypnotiseur überdenkt nach jeder Sitzung seine Vorgehens- und Arbeitsweise, egal ob sie gut oder schlecht verlaufen ist. Es kann durchaus helfen, Sitzungen auf Video aufzuzeichnen, um später in Ruhe reflektieren zu können.
Am Ball bleiben
Wer sich möglichst oft mit dem Thema Hypnose, dessen Neuigkeiten und Möglichkeiten auseinandersetzt, wissensdurstig bleibt und gelegentlich Seminare besucht, wird ein guter Hypnotiseur sein und bleiben. Da wir mit fremden Menschen arbeiten, hilft es außerdem, sich hin und wieder über psychische Abläufe zu informieren und die eigene Vorgehensweise entsprechend anzupassen.
Einfühlungsvermögen als Schlüssel
Wer sich gut auf andere Menschen einlassen und in sie hineinfühlen kann, wird seine Hypnose passend auf den jeweiligen Probanden abstimmen. Eine Hypnose sollte für die hypnotisierte Person möglichst angenehm gestaltet sein – der Proband soll sich, sofern es das Thema zulässt, wohl und sicher fühlen. Das gilt für die Showhypnose ebenso wie ganz besonders im Coaching- und Therapiebereich. Da der Hypnotiseur die Verantwortung trägt, gehört auch die saubere Auflösung der Hypnose dazu – und die Ansprechbarkeit für den Probanden auch danach.