Was unterscheidet eine gute von einer schlechten Hypnose? In den Seminaren legen wir großen Wert darauf, dass Teilnehmer diese Philosophie verinnerlichen – denn eine „gute Hypnose“ durchzuführen sollte für jeden Hypnotiseur oberstes Ziel sein.

Zu einer schlechten Hypnose zählen alle Sitzungen, die für den Teilnehmer unangenehm oder gar schädlich sind. Es gibt kaum etwas Schlimmeres, als wenn ein Hypnotiseur nicht ausreichend auf den Probanden eingeht oder sogar Angst schürt. Immer wieder begegnen einem Videos, in denen Hypnotiseure allein durch ihr äußeres Auftreten den Eindruck von Mystischem oder Übersinnlichem erwecken – das hinterlässt beim Probanden meist einen negativen Eindruck.

Sauber auflösen gehört dazu

Eine Hypnose, die nicht richtig aufgelöst wird, ist ein absolutes No-Go – egal ob aus Unwissenheit, Bequemlichkeit oder der Vermutung, der Proband sei ohnehin nicht wirklich in Hypnose gewesen. Selbst erfahrene Hypnotiseure, teils sogar im Fernsehen zu sehen, lösen ihre Hypnosen mitunter nicht sauber auf. Genau das korrekte Auflösen einer Hypnose gehört zu den wichtigsten Dingen, die wir in den Seminaren vermitteln.

Suggestionen konsequent zurücknehmen

Eine Suggestion, die während der Hypnose augenscheinlich nicht funktioniert hat, kann sich trotzdem im Unterbewusstsein verankern und zu einem späteren Zeitpunkt wirken. In der Regel soll eine nicht funktionierende Suggestion aber nach Ende der Hypnose keine Wirkung mehr entfalten. Deshalb gilt: Jede Suggestion, die nicht über die Hypnose hinaus wirken soll, sollte konsequent zurückgenommen werden – unabhängig davon, ob sie funktioniert hat oder nicht.